Milton Erikson


Der amerikanische Arzt und Psychiater Milton H. Erikson (1901 - 1980) gilt als Vater der modernen Hypnotherapie und war ma├čgeblich an der offiziellen Anerkennung der Hypnose als Therapieform beteiligt.

In den fr├╝hen 1950ern wandte sich der Anthropologe Gregory Bateson von Erikson im Rahmen seiner Forschung ├╝ber Kommunikation an Milton H. Erikson. Sie kannten sich schon von fr├╝her als Gregory Bateson und Margaret Met ihn gebeten hatten, Filme zu analysieren, die Margaret Met von Menschen in Trancezust├Ąnden auf Bali gemacht hatte.

Milton Erikson

Durch Bateson lernte Milton H. Erikson Jay Haley, Richard Bandler und John Grinder kennen. Im Jahr 1973 brachte Jay Haley das Buch "Uncommon Therapy" heraus. Er berichtete ├╝ber Milton H. Erikson und seine Ans├Ątze, die so Aufmerksamkeit bekamen. Sein Bekanntheitsgrad wurde rasch gr├Â├čer und in gro├čer Anzahl pilgerten Menschen aus aller Welt zu ihm um von ihm zu erlernen, aus Neugier und wohl auch um etwas von diesem Ruhm f├╝r sich zu ergattern.

 Erikson nutzte permissive (frei gew├Ąhren lassen) und indirekte Suggestionen f├╝r die kooperative Hypnotherapie. Dabei nutzt er sehr h├Ąufig Metaphern, die es erm├Âglichten, indirekt ├╝ber das Thema und L├Âsungswege zu reden. Oft schaffte er so allein durch das Erz├Ąhlen von Geschichten, dass seine Klienten in Trance gingen und die gew├╝nschten Ver├Ąnderungen und Heilungen erschienen oft wie Wunder. Heute ist er das Vorbild f├╝r eine Vielzahl von Hypnotherapeuten in aller Welt. Dabei ist zu beachten, dass sich seine Philosophie und Vorgehensweise an seinem Umfeld und der Situation seiner Zeit orientierte. Einer seiner Sch├╝ler (Jeffrey Zeig) gr├╝ndete sp├Ąter die Milton Erickson Gesellschaft und viele andere nutzten die Gelegenheit, von ihm zu lernen.

 

 

 


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