Presseberichte

Unter Hypnose

Volontärin Sonja Liese machte eine Reise in das Unterbewusstsein
 Eschwege. Ein bisschen Angst hatte ich ja schon als ich zu Frank ging, um mich das erste Mal in meinem Leben in Hypnose versetzen zu lassen. Der Irrglaube, dass man alles macht, was einem der Hypnotiseur erzählt, brachte mich zum Grübeln, ob das alles so richtig ist, was ich hier vorhabe. Schließlich wollte ich ja nicht plötzlich gackernd wie ein Huhn durch die Gegend laufen und Körner vom Boden picken. Aber meine Neugier war größer als die Angst, und ich ließ die Kontrolle weichen und widmete mich dem Vertrauen. Frank ist mir schließlich auch nicht unbekannt. Ich kenne ihn schon seit Jahren und weiß, dass er sich auf diesem Gebiet bestens auskennt und nach einem Vorgespräch war ich mir sicher: „Das will ich machen.“ Obwohl ich ganz tief in mir drin dachte, dass das bei mir sowieso nicht funktioniert. Aber er meinte nur, dass jeder hypnotisierbar ist, der auch schlafen kann.
 
Ab in die Waagerechte
Ich legte mich also hin und ließ mich auf die Situation ein. Zugedeckt mit zwei Decken, leise Musik im Hintergrund, entspannte Lage. Genau das, was ich brauchte nach vier Tagen Dauereinsatz auf dem Open Flair. Und dann hörte ich nur noch auf Franks Stimme. Seine Stimme: ruhig und ausgeglichen. Und somit wurde auch ich immer ruhiger, die Anspannung der letzten Tage verschwand immer mehr, rückte in weite Ferne. Mein Atem wurde langsamer und flacher. Meine Muskeln entspannten immer mehr. Ich fühlte mich leicht wie eine Feder, und das sogar bei leichtem Übergewicht. Mein Körper fuhr immer weiter runter. Ich konzentrierte mich nur noch auf die Hintergrundmusik und Franks Stimme – alles andere um mich herum verschwand. Und als er mir sagte, er zähle jetzt von fünf bis null runter und bei eins würde ich meine Augen schließen, dachte ich mir nur so: „Ja, Ja. Natürlich werde ich meine Augen nicht bei eins schließen. Ich halte die Augen offen.“ Doch weit gefehlt. Bei eins war es so, als ob mit jemand die Augen zudrückt, und ich konnte mich nicht einmal dagegen wehren.
 
Ich schlief nicht. Mein Geist war hellwach, aber mein Körper befand sich in einer Art Tiefschlaf. Und dann räumten wir zusammen auf, in mir, in meinem Inneren. Der ganze Ballast, negative Gedanken sollten schwinden. Krasse Sache, dachte ich. Wenn das funktioniert, dann fress ich doch glatt einen Besen. Wir öffneten die Tür zu meinem Unterbewusstsein, zur Quelle der schlechten Angewohnheiten. Ich sah die Tür, machte sie auf und schwups, merkte ich, wie schnell ich sie wieder zumachte. Nach drei Anläufen sah ich dann ein lilafarbenes Licht, das sich permanent drehte und dann öffnete sich die Tür zu meinem Über–Ich, wie es in Fachkreisen genannt wird. Zunächst suchte ich ein wenig panisch – schließlich wollte ich ja auch alles „aufsammeln“, was da nicht mehr hingehörte- und brachte es hoch in mein Bewusstsein. Dann „schmiss“ ich den alten Ballast einfach weg. Den Müll, den kein Mensch mehr braucht.
 
Weg mit dem Müll, den kein Mensch braucht
Die „Mülleimer“, meine Hände, die wie Schalen auf dem Bett unter der Decke lagen, nahmen scheinbar alles Überflüssige in sich auf. Nach gefühlten zehn Minuten – tatsächlich war es knapp eine Stunde – holte Frank mich wieder zurück. Recken, strecken, als hätte ich acht Stunden am Stück geschlafen. Ich fühlte mich leicht und unbeschwert und absolut ruhig und entspannt. Klasse Gefühl und ich habe nicht ein Wort geredet oder von mir Preis gegeben! Und das Ganze wollen wir jetzt noch zweimal wiederholen. An die nächsten Hypnosen werde ich auf jeden Fall relaxter rangehen. Angst habe ich jetzt jedenfalls keine mehr, weil das schon `ne coole Sache war. Und ich freue mich schon auf die nächste Sitzung, wenn ich danach noch entspannter sein werde. Auf jeden Fall ist jetzt erstmal die Birne frei, und ich merke, dass ich viel lockerer bin als vorher.
 
EXTRA  INFO

Was versteht man unter Hypnose? 

In vielerlei Hinsicht denken Menschen, Hypnose sei eine Art Gehirnwäsche und führt zu völliger Willensberaubung. Doch genau diese Annahme ist völlig falsch und unsinnig. Man befindet sich lediglich in einer anderen Art des Wachzustandes. Der eigene Wille bleibt dabei völlig erhalten. Hypnose beruht auf Gegenseitigkeit. Hypnose ist ein Verstärker, mit dem man seine Ziele schnell erreichen kann. Sie unterstützt auch die persönlichen Kompetenzen. Man wird wieder Vitalität, Lebenskraft und Stärke besitzen, um wieder mit 100 Prozent im Leben stehen zu können.

 
Bin ich hypnotisierbar?
 
Jeder Mensch der schlafen kann, ist hypnotisierbar. Viele Menschen haben vor der ersten Hypnose Angst, was aber nicht berechtigt ist. Ihren Vermutungen, dass sie dem Hypnotiseur ausgeliefert sind, ist falsch. Bei der Showhypnose auf der Bühne ist die Bereitschaft der Personen so vorhanden, dass sie Spaß mitmachen möchten. Auch auf der Bühne kann nicht gegen den Willen hypnotisiert werden.

Anwendungsgebiete

  • Allergieprobleme
  • Angstbekämpfung
  • Asthmaprobleme
  • Blockadelösung
  • Charisma Stärkung
  • Depressionen
  • Gewichtsreduzierung
  • Heuschnupfen
  • Immunsystemerkranlungen
  • Lampenfieber
  • Leistungssteigerung
  • Prüfungsängste
  • Raucherentwöhnung
  • Schlafstörungen
  • Gewohnheiten ablegen
  • Tinnitus
  • Selbstbewusstsein stärken
  • Sexuelle Störungen
  • Stottern
  • Stressbewältigung
  • Superlearning
  • und vieles weitere mehr

 

Das FFH Experiment - Frischer in den Tag mit dem Munter-Rüttler...

Interview Torsten Weber mit Star-Hypnotiseur Frank Schäfer

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